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Vom Münchner Kreis zur internationalen WTA

Die ersten 25 Jahre WTA

25 Jahre WTA, war eine Entwicklung vom "Münchner Kreis" über den "Wissenschaftlich-Technischen Arbeitskreis für Denkmalpflege und Bauwerksanierung e. V." zur "Wissenschaftlich-Technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege (WTA) e. V.". Es war ein langer und teilweise äußerst schwieriger Weg.

Den Herren Prof. Wittmann und Dipl.-Ing. Schumann, welche seit der Gründung ohne Unterbrechung dem Vorstand der WTA angehören, aber auch den übrigen Gründungsmitgliedern, den Herren Dr. Preusser, Dr. Weber, Bromm und Mack, welche mehrfach Ehrenämter übernahmen, bzw. dem Vorstand angehörten, soll an dieser Stelle für die geleistete Arbeit besonders gedankt werden. Ihnen verdankt der Verein in hohem Maße die Kontinuität seiner Entwicklung und seiner Unabhängigkeit.

 

Die schon in der Einladung zur Gründung des "Münchner Kreises" im Dezember 1976 festgelegten Prinzipien, dass dem Verein nur Privatpersonen mit einer, den Statuten entsprechenden, fachlichen Ausbildung und einer einschlägigen beruflichen Praxis beitreten können, sind bis heute gültig. Als "Fördernde Mitglieder" können der WTA jedoch auch Repräsentanten von Firmen, Institutionen oder Behörden beitreten und damit die der Allgemeinheit dienende Arbeit der WTA unterstützen.

Recht schnell schlossen sich neue Mitglieder dem jungen Verein an, um zu lehren und zu lernen. Trotz anfänglicher Querelen ist es bis heute so geblieben. Man veranstaltete bereits in den ersten Jahren eine Vielzahl von Seminaren im In-und Ausland. Es fanden WTA- Kolloquien, WTA-Tage und WTA-Exkursionen zu interessanten Sanierungsobjekten statt.

 

Die Hauptarbeit wurde und wird jedoch in den Referaten und Arbeitsgruppen geleistet. Hier ist die fachübergreifende Mitarbeit aller ordentlichen WTA-Mitglieder und auch von Experten, welche nicht der WTA angehören, gefragt. Die Zielsetzung der Arbeitsgruppen ist meist die Erstellung eines Merkblattes oder die Vorbereitung eines Kolloquiums. In den Arbeitsgruppen wird das jeweilige Fachwissen über ein eng umgrenztes Gebiet zusammengetragen und in leicht verständlicher Form niedergeschrieben und somit einem breiten interessierten Kreis vorgestellt. Die WTA-Merkblätter genießen in Fachkreisen ein hohes Ansehen und bilden beim Deutschen Normenausschuß somit oftmals die Grundlage für die Erarbeitung neuer Normen und Richtlinien, sowie Standardleistungsbücher im Auftrag des Bundesbauministeriums für Wohnungsbau.

 

Der Idealismus der Gründer und der Gedanke an den Erhalt überlieferten Kulturgutes gaben den Ausschlag zur Gründung der WTA.

Auf diesem Idealismus basiert die WTA noch heute.

 

Seit dem 5. März 1992 heißt der Verein

 

              „Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmapflege e. V.".

 

Dieser Name trägt der geänderten Terminologie Rechnung. Das Prinzip, lehre, damit Du lernst, trägt auch heute noch den Verein.

Durch die Veröffentlichungen in der Zeitschrift "Bautenschutz und Bausanierung", bei Seminaren und in den Seminarunterlagen wurde und wird das erarbeitete Wissen veröffentlicht und dokumentiert. Die "Internationale Zeitschrift für Bauinstandsetzen" ist das neue, dem heutigen Status der WTA, angepaßte Organ. Fachbeiträge der WTA-Mitglieder finden sich in diversen Zeitschriften der Bauwirtschaft. Bei nationalen und internationalen Vortragsveranstaltungen zu den verschiedensten Themenkreisen sind Mitglieder der WTA als Referenten gefragt. Neben der WTA-Schriftenreihe, welche in unregelmäßigen Abständen publiziert wird,  erscheinen zum WTA-Tag alljährlich die WTA-Berichte. Auch gibt es eine WTA-Bibliothek, in welcher die einschlägige Fachliteratur gesammelt wird.

Zu erwähnen sind auch die Berichtsbände, die jetzt anlässlich des Internationalen Kolloquiums an der Technischen Akademie in Esslingen bereits zum 4. Male publiziert werden, und die jeweils einen Meilenstein in der Entwicklung bedeuten.

 

Desweiteren ist hervorzuheben, dass vor allem durch die internationale Lehrtätigkeit ihres langjährigen ersten Vorsitzenden, Herrn Prof. Dr. Wittmann, die WTA sehr bald auch in den Niederlanden, in Belgien, in der Schweiz und in Österreich zu einem Begriff wurde. Man gründete eigene Landesgruppen, so dass die WTA heute in ganz Mitteleuropa präsent ist.

 

Hans-Peter Leimer

 

 

 

Die nächsten 15 Jahre ...