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Referat 4 - Mauerwerk / Bauwerksabdichtung

Referatssitzung 2017

Die Referatssitzung 2017 findet am 5. Mai 2017 statt. Weitere Informationen zu Ort und Tagesordnung werden in Kürze bekannt gegeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Derzeitige Tätigkeit (Stand 03.2016)

Die Arbeitsgruppe 4.3  „Erhaltung von Mauerwerk – Konstruktion und Tragfähigkeit“ unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Heinrich Wigger und Dr.-Ing. Heiko Twelmeier befasst sich mit der Überarbeitung des bestehenden WTA-Merkblattes 4-3-98/D „Instandsetzen von Mauerwerk – Standsicherheit/ Tragfähigkeit“und Abgleich mit flankierenden Regelwerken wie z.B. der DIN 18 195 inkl. der Erstellung von Ausführungschecklisten zur Qualitätssicherung.

 

Ziel der Arbeitsgruppe
Da es keine nationalen technischen Regelwerke gibt, die sich mit der Erhaltung von Mauerwerk auseinandersetzen, sind Bauherren, Fachplaner, Ausführende und Sachverständige häufig bei der Planung bzw. Ausführung verunsichert. Ziel des Merkblatts ist es daher den Entscheidungsträgern aus dem Bereich der Bauwerkserhaltung eine Hilfestellung für die Ermittlung des Ist-Zustands bestehenden Mauerwerks hinsichtlich

  • der Bewertung des Ist-Zustands bestehenden Mauerwerks, unter Zuhilfenahme von Tragmodellen
  • der Entwicklung von Erhaltungskonzepten
  • der Ausführungsplanung unter Anwendung moderner Berechnungsverfahren

zu geben. Die Bewertung des Ist-Zustandes ist die Grundlage für Aussagen zur Dauerhaftigkeit, Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit des betrachteten Mauerwerks.
Die Überarbeitung des Merkblattes „Erhaltung von Mauerwerk – Konstruktion und Tragfähigkeit“ wird im Laufe des Jahres 2016 als „Gelbdruck“ erscheinen.
 

Die Arbeitsgruppe 4.5  „Mauerwerksdiagnostik“ unter der Leitung von Dipl.-Ing. Rüdiger Burkhardt befasst sich mit der Überarbeitung des bestehenden WTA-Merkblattes 4-5-99/D „Beurteilung von Mauerwerk - Mauerwerksdiagnostik".


Ziel der Arbeitsgruppe

Das aktualisierte Merkblatt soll den Sachverhalt „Mauerwerksdiagnostik“ als anerkannte Regel der Technik beschreiben. Besonders berücksichtigt werden die Erfahrungen bei der Anwendung des bisher vorliegenden WTA-Merkblattes 4-5-99/D und Erfahrungen im Umgang mit neuen Untersuchungsmethoden.
Im Zusammenhang mit der Aktualisierung wurde 2014 eine Veröffentlichung Instandsetzungsumfang und Schadsalzbelastung als Stellungnahme der WTA e.V. verfasst und in der Bausubstanz 4/2014 veröffentlicht (Federführung Herr Dr. Lothar Goretzki).
Das überarbeitete Merkblatt soll 2016 als „Gelbdruck“ erscheinen.

 

Die Arbeitsgruppe 4.6 „Nachträgliches Abdichten erdberührter Bauteile“ unter der Leitung von Dipl.-Ing. Stephan Keppeler ruht zurzeit.

Die 2. Überarbeitung des WTA-Merkblatt "Nachträgliches Abdichten erdberührter Bauteile" ist im Januar 2014 im „Blaudruck“ erschienen.
Es beschreibt die Möglichkeiten von nachträglichen Abdichtungen und deren Detaillösungen in der Bauwerksinstandsetzung und Denkmalpflege. Ausgehend von der jeweiligen Wasserbeanspruchung und der Nutzung werden unterschiedliche Abdichtungskonzepte aufgezeigt. Es wendet sich damit an Planer, Sachverständige und Ausführende. Ausgehend von den baukonstruktiven Gegebenheiten werden Varianten beschrieben, die nachträgliche, praxisbewährte Abdichtungen darstellen, um dadurch eine optimale Nutzung zu ermöglichen und die geschädigte Bausubstanz zu erhalten.

 

Die Arbeitsgruppe 4.7 „Nachträgliche mechanische Horizontalsperre“ unter der Leitung von Dr.-Ing. Detlef Honsinger ruht zurzeit.
Status und Inhalt des Merkblatts
Die erste Überarbeitung des WTA-Merkblattes 4-7 wurde im Jahr 2015 im „Blaudruck“ veröffentlicht.
Es befasst sich mit nachträglichen mechanischen Horizontalsperren gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit. Die Anwendung setzt Voruntersuchungen zur Klärung der individuellen Bauwerksbedingungen, wie zum Beispiel die Erarbeitung einer fundierten Feuchteanalyse und die Mitarbeit eines erfahrenen Planungsingenieurs für den speziellen Fall voraus. Es werden Verfahren, Werkstoffe und Randbedingungen für den Einsatz der nachträglichen mechanischen Horizontalsperre präzisiert.

 

Die Arbeitsgruppe 4.9 „Instandsetzen von Gebäude- und Bauteilsockeln“ unter der Leitung von Rainer Spirgatis tagte 18-mal im Zeitraum 2010–2014 und hat das Merkblatt inhaltlich fertiggestellt.

Es wendet sich an Planer, Ausführende und überwachende Stellen und befasst sich in Text und Zeichnungen mit der „Instandsetzung von Gebäude- und Bauteilsockeln“. Materialien sowie Ausführungsformen für die Ausbildung von Fassadensockeln und Anschlussmöglichkeiten an Bestandsfassaden bzw. an Bauwerksabdichtungen und Außenanlagen beschrieben. Erläutert werden die Instandsetzungsziele und darauf hingewiesen, welche Voruntersuchungen zur Ausarbeitung des Instandsetzungskonzepts erforderlich werden können. Eingegangen wird auf die Beanspruchung, denen Gebäude- und Bauteilsockel ausgesetzt sind, und aufgezeigt, welche Möglichkeiten bestehen, diese für die gegebenen Beanspruchungen zu ertüchtigen.