WTA – Award

The "Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V. (WTA)" annually awards the WTA Prize for outstanding achievements in the fields of research and practice in the preservation of buildings and monuments.

The award honors practical and / or theoretical construction work that demonstrates a creative approach to the topic of building preservation and / or monument preservation that is oriented towards sustainability and integrity, whether as a partial or complete solution. Evaluation criteria are also the quality, the handling of the old stock and the implementation.

This prize can be submitted in two categories:

                Science & Research

as well as
                 Craft & Execution..

The WTA Prize 2020 will be awarded on 19 April 2020 on the occasion of the WTA Days 2020 in Vienna.
The award winner will be given the opportunity to present the most important results of his thesis in a lecture.

Preference should be given to young, committed experts who are awarded the WTA Prize for their outstanding performance. The submissions can be bachelor's, master's, diploma or doctoral theses, project work on particularly successful repairs, but also the development of new materials or methods in the field of building conservation and monument preservation.

In exceptional cases, the prize may also be awarded for outstanding achievements and merits in this field.

The competition papers should address at least one of the following topics:

  • Building in existing buildings
  • Maintenance and repair of structures
  • Restoration and preservation of historical monuments
  • Creative and innovative value retention strategies and variants
  • Energetic upgrading and modernisation
  • Heat, moisture, noise and fire protection
  • Tools and methods for planning, structural implementation, quality assurance and operation
  • Corrosion protection and durability
  • Resource efficiency, recyclability, ecological assessment and sustainable construction and repair
  • Non-destructive testing and structural monitoring
  • Construction Operations, Construction Management, BIM and Industry 4.0
  • Development of new technologies and construction products for building in existing buildings and for substance conservation
  • Real estate technology and real estate valuation
  • Materials and constructions in the building stock

All provisions on participation and submission can be found in the conditions of participation.

Contact

WTA-Office
Dipl.-Betriebswirt (FH)
Susanne Schneider
Ingolstädter Straße 102
85276 Pfaffenhofen

Phone: +49 (0)89 578 697 27
Fax:     +49 (0)89 578 697 29
E-mail

Submission deadline for the WTA – Award is 2 January 2020, 9:00 a.m.

WTA – Award Winners

2019    Lukas Berner
2018     Deutsches Fachwerkzentrum
              Quedlinburg e.V.
2017     Lida Barou
2016     Florian Kleiner
2015     Daniela Jaschke
2014     Christian Arnold
2013     Johanna Kraemer
2012     Els Verstrynge
2011     Annegret Hofmann
2010     Roel Hendrickx
2009     Thomas Becker
2007     Jennifer Gawlitta und
              Frederike Kroll
2006     Ralf Kilian
2005     Luc Schueremans
2004     Klaus Sedlbauer
2003     Stefan Meier
2002     Peter Onken
2001     Giovanni Martinola
2000     Filip Van Rickstal
1999     John Grunewald

Verleihung des WTA-Preis 2019

Die Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V. (WTA) verleiht jährlich den WTA-Preis für herausragende Leistungen auf den Gebieten der Forschung und Praxis der Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege.

Anlässlich der WTA-Tage 2019 wurde der diesjährige WTA-Preis

                                                    Herrn Lukas Berner M.Sc.

für seine Masterarbeit "Sitterbrücke in Appenzell - Zustandsanalyse und Erhaltungsmassnahmen"

verliehen.

Sinterbrücke

Laudatio

Die im Jahre 1971 erstellte Sitterbrücke ist Teil der Umfahrungsstrasse Appenzell. Die Spannweite beträgt rund 33 m und die Breite ca. 17 m. Die Stahl-betonkonstruktion besteht aus drei vorgespannten Längs­trägern, die mit der darüber liegenden Stahlbetonplatte monolithisch verbunden sind. Bei den Auflagern und in Feldmitte weist die Platten­balkenbrücke zusätzlich versteifende Querträger auf. Die Auflager­achsen sind in einem Winkel von rund 70° zur Brückenlängsachse schief angeordnet. Im Jahre 1991 wurden Abdichtung und Belag sowie ein Fahrbahnübergang ersetzt. Aktuell weist die Brücke bei den Widerlagern Schäden in der Stahlbetonsubstanz, bei den Längsträgern Feuchtig­keitsspuren und beim Geländer Korrosion auf.

Im Rahmen seiner Masterarbeit erarbeitete Herr Lukas Berner basierend auf einem Aktenstudium ein ausführliches Untersuchungs­programm, organisierte und koordinierte eigenständig die durch­zuführenden Untersuchungen und führte mehrere Zustandsmessungen selbständig durch. Mit den erhobenen Zustands-daten und einer ausführ­lichen Tragsicherheitsanalyse beurteilte er den aktuellen Zustand der Brücke. Sie weist unter anderem Defizite bei den Querkraftwider-ständen der Längsträger sowie eine hohe Chloridkontamination der Widerlager auf. Sämtliche Daten der Brücke wurden in einer BIM-Datei digital erfasst. In einer letzten Phase befasste sich Herr Berner mit dem Instandsetzungs- und Verstärkungsprojekt der Brücke. Durch eine optimierte Verkleinerung der Brückenbreite können die Verstärkungs­massnahmen auf Eingriffe zur Erhöhung des Querkraftwiderstandes reduziert werden. Weiter sind die Erneuerung von Entwässerung, Abdichtung, Belag, Fahrbahnübergänge, Lager und Beleuchtung sowie eine Instandsetzung der Widerlager vorgesehen. Die Massnahmen wurden sowohl bezüglich Kosten und Termine analysiert und bewertet.

Herr Lukas Berner hat eine ausführliche und sehr sorgfältig durch­geführte Masterthesis abgelegt. Dabei ist er sehr zielorientiert, effizient und selbständig vorgegangen. Die Arbeit erfüllt höchste Ansprüche und bestätigt die hohe Professionalität des Absolvierenden.

Prof. Felix Wenk
Hochschule für Technik Rapperswil

Verleihung des WTA-Preis 2018

Die Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V. (WTA) verleiht jährlich den WTA-Preis für herausragende Leistungen auf den Gebieten der Forschung und Praxis der Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege.

 Anlässlich der WTA-Tage 2018 wurde der diesjährige WTA-Preis an das

                          Fachwerkzentrum Quedlinburg e.V.

verliehen.

Die WTA International übergibt den Preis in Anerkennung und Würdigung  des außergewöhnlichen Engagements in der Ausbildung und in der beruflichen Wissensvermittlung von energieeffizienter und ressourcenschonender Sanierung von historischen Fachwerkbauten, in denen die Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung in äußerst gelungener Weise in die Praxis überführt werden.

Am 29. November 2002 wurde das Deutsche Fachwerkzentrum Quedlinburg in der UNESCO - Weltkulturerbestadt als Trägerverein der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, des Landes Sachsen-Anhalt und der Stadt Quedlinburg neu gegründet.

Der Verein hat sich zur Aufgabe gestellt, den Ressourcen schonenden, energieeffizienten und energetischen Umgang mit historischer Fachwerksubstanz zu fördern und hierüber umweltbewusst und ökologisch Denkmäler zu schützen. Die Umsetzung dieses An-spruches geschieht über:

  • Einsatz traditioneller Handwerkstechniken
  • Größtmöglicher Erhalt der vorhandenen Substanz
  • Zweitverwendung von Baumaterialien
  • Einsatz ökologischer Materialien (u.a. Holz, Lehm, Stroh, Hanf)
  • Forschungsprojekte zu ökologischen Werkstoffen
  • Begleitmessungen
Verleihung 2018
Logo Fachwerkzentrum

Bauforschung

Ein Schwerpunkt des Deutschen Fachwerkzentrums Quedlinburg e.V. bildet die baugeschichtliche Untersuchung und Dokumentation bedeutender Baudenkmäler des Landes Sachsen-Anhalt.

Ziel der Forschung ist es, für denkmalrelevante Häuser eine Dokumentation anzulegen, welche die Geschichte eines Hauses - die ursprüngliche Konstruktion und spätere bauliche Veränderungen erfasst sowie Bauschäden und Nutzungsmängel diagnostiziert, um Verluste der historischen Bausubstanz in Folge von Sanierungsarbeiten zu reduzieren.

Einen Auszug aus den Bauforschungsprojekten der letzten Jahre finden Sie auf der Homepage des Fachwerkzentrums.

Bauforschung

Bauprojekte

In der Vereinigung des gesammelten Fachwissens aller beteiligter Fachplaner in der integrativen Planung, können für jeden Aspekt der Planung der Instandsetzungsmaßnahmen die individuell angepassten Lösungen gesucht und gefunden werden. Durch den Austausch von Fachwissen und die intensive Zusammenarbeit werden somit die am meisten Ressourcen schonenden, effizientesten, ökologischsten und am meisten denkmalgerechten Ergebnisse erarbeitet und umgesetzt.

Einen Auszug aus den Bauprojekten finden Sie auf der Homepage des Fachwerkzentrums.

Bauprojekte

Seminare

Die verschiedenen Angebote in den Seminaren sind ebenfalls seit langer Zeit fester Bestandteil der Bildungsaufgabe des Fachwerkzentrums. Die Seminar- und Qualifizierungsangebote eignen sich für Handwerker, Institutionen, Planer und Studenten, Lehrlinge, Jugendbauhüttler und Bundesfreiwillige und Menschen unterschiedlicher Herkunftsländer. Weitere Informationen zu den Seminaren finden Sie auf der Homepage des Fachwerkzentrums.

Seminare

Integrativer Ort BauDENKMAL

Sharing Heritage - Sharing Work - Sharing Community

Das Fachwerkzentrum arbeitet seit über 15 Jahren an der nachhaltigen Restaurierung von Kulturbauten – als authentische Zeugnisse der europäischen gebauten Geschichte.

Die Praxisarbeiten und Seminare finden an national wertvollen Kulturgütern in Sachsen-Anhalt statt. Beispielhaft dafür steht u.a. der Bunte Hof in Osterwieck.
Weitere Projekte und Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage des Fachwerkzentrums.

Bunter Hof

Verleihung des WTA–Preis 2017

Die Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V. (WTA) verleiht jährlich den WTA-Preis für herausragende Leistungen auf den Gebieten der Forschung und Praxis der Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege.

Anlässlich der WTA-Tage 2017 wurde der diesjährige WTA-Preis

             Frau ir. Lida Barou für ihre Masterarbeit "Transparent Restoration"

verliehen.

In einer Kurzpräsentation stellte Frau Barou die Schwerpunkte ihrer Arbeit vor.
Die vollständige Arbeit wurde auf den Seiten der TU Delft veröffentlicht.


Abstract

This research investigates the application of structural glass in restoration and conservation practices in order to highlight and safeguard our built heritage; a distinguishable, yet discreet approach. Current restoration treatments with traditional materials bear the risk of conjecture between original and new elements, while the ambition to enhance the structural integrity of the endangered structures, often results in visually invasive and irreversible solutions that can impair the authentic image of the monuments. In this context, glass could be the answer to this on-going debate between restoring and preserving, a promising restoration solution able, on the one hand to consolidate the historic buildings and on the other hand to reveal their stratification. The transparency of glass enables the simultaneous perception of both the original and ruinous state of the monument, giving a material and immaterial appearance that relates the structure to both the past and the present setting.

As a case study, the research focuses on the design of a novel glass addition in the degraded façade of an old tower in Greece. The innovative contribution of this restoration approach lies in the development of a completely reversible system, complying with the conservation guidelines suggested by the Venice Charter. To avoid any permanent bonding between the two structures, dry connections are proposed between glass and the historic matter. Solid cast glass units are suggested, in respect to the existing construction technique and aesthetics of the original limestone masonry, to reinforce the monument by replacing the missing parts. To ensure the overall stability of the façade, the cast glass units follow an interlocking geometry sparing the necessity of permanent, adhesive connections. Moreover, the high stiffness and compressive strength of glass result in a lightweight glass wall of minimal thickness that ensures the desired structural consolidation without burdening the monument.

Different interlocking systems have been explored to conclude to the optimum shape. As a proof of concept, the interlocking units have been cast in the TU Delft Lab and a small prototype has been made. The aesthetic value of this solid cast glass interlocking masonry is articulated with glass elements resembling to the original stone texture, while at the same time allowing for the perception of the surroundings. To evaluate the degree of cooperation of the units, testing in shear has been performed, manifesting the potential of the system as a compatible and elegant design tool for the preservation of our heritage.

Lida Barou
Verleihung 2
Vortrag 1
Vortrag 2